Für Außenstehende ist es meist nur schwer nachzuvollziehen, wie eine Medienagentur „tickt“. Klar, nicht jede Agentur arbeitet gleich. Es gibt Unterschiede in Organisationsstrukturen, aber auch in der Agenturart selbst. In grundlegenden Prozessen ähneln sie sich allerdings alle, sind aber für Euch – wenn ihr nicht gerade als Kunde bei uns an der Tür klopft – schwer einzusehen. Mit diesem Blogeintrag werden agentureigene Prozesse am Beispiel eines Auftrages transparent gemacht. Werfen wir einen Blick hinter die Kulissen von derhub.

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Der Kontakt

René Becker ist Immobilienmakler sowie Inhaber und Gründer von Mehrwertmakler. In die Selbstständigkeit wollte er mit einem frischen Corporate Design starten und kam deshalb auf uns zu.

Ein erstes Briefing ergab sich Anfang März mit unserem Managing Director Bjørn Bratlie. Hier wurden grundlegende Dinge wie Farbvorstellungen und Umfang des Corporate Design besprochen. Zur Erinnerung: Das Corporate Design (abgekürzt CD) definiert das Erscheinungsbild einer Firma – man spricht auch von den Kleidern eines Unternehmens. Wer mehr wissen will, klickt hier. Dann folgte ein Briefing mit dem Projekt-Team. Art Direktorin Julia fungierte als Leiterin und war für Organisation und Kommunikation zuständig. Kern des Projektes war unser Grafikdesigner Benni. Die Aufgabenstellung war klar: Herr Becker wünschte sich ein komplettes Corporate Design in dem lediglich die Farbe dunkelblau berücksichtigt werden sollte. „Der Kunde hat viel Vertrauen in uns gesetzt, was viel kreativen Spielraum erlaubt. Freiheiten bei der Gestaltung sind wiederum sehr angenehm für uns als Agentur“, so Benny zum Projekt.

Die Gestaltung

Der Prozess der Logogestaltung stand an erster Stelle. Von dieser sollten sich die restlichen Elemente des Corporate Design ableiten lassen. Benni verfolgte hierbei drei Ansätze. Zunächst konzentrierte er sich auf das Erstellen einer reinen Wortmarke. Dann auf das grafische Inszenieren einer Immobilie. Zuletzt fokussierte er sich bei der Gestaltung auf den Begriff der Wertsteigerung. In jeder Sparte erstellte er drei Logos. Dunkelbau als Grundlage verstehend, entschied sich Benni für eine kleine Auswahl an Farbpaletten aus der der Kunde letztendlich wählen konnte. „Bei der Schriftart brauchten wir was Seriöses, schließlich handelt es sich ja um einen Immobilienmakler. Nur zu steif darf der Font auch nicht wirken.“ Zusätzlich war Voraussetzung, dass eine Schriftart mit einer großen Familie gefunden wird. In einem umfassenden Anwendungsfall wie der Erstellung eines Corporate Designs muss die Schriftart entsprechend flexibel einsetzbar sein – das ist heutzutage unvermeidlich.

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Die für das Corporate Design verwendete Farbpalette

Da das Corporate Design nicht nur Logo, Schrift und Farbe umfasst, sondern auch alle weiteren grafischen Elemente eines Unternehmen, wurden diverse Mock-Ups erstellt, um den Kunden einen Eindruck von seinem zukünftigen „Gewand“ zu vermitteln. Unser Grafiker kümmerte sich also um das Design von Leuchtschildern, Gebäudebeschriftungen, Roll-Ups, Visitenkarten, Mailsignaturen, Rechnungs- und Briefpapier und den Facebook-Auftritt. Darüber hinaus fand ein Fotoshooting statt bei dem neues Bildmaterial für das CD entstand.

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Auch Gebäudebeschriftungen gehören mit zur Peripherie des Corporate Designs. Hier ein Vorschlag für die Mehrwertmakler-Aussenfassade.

Abschluss

Während dieser Gestaltungsphase gab es mehrere Rücklaufschleifen mit dem Team und dem Kunden selbst, um Rückmeldung einholen und zusätzliche Wünsche umsetzen zu können. Außerdem gab es einige Präsentationen bei denen Benny seine Designvorschläge vorstellte und den Kunden aufgrund der von Benny zur Verfügung gestellten Details entscheiden ließ. Herr Becker war sehr zufrieden und nickte das Projekt wohlwollend ab:

„Die Zusammenarbeit mit derhub war eine gute Entscheidung. Mir wird viel Arbeit abgenommen, ich werde gut beraten und die Kommunikation und der Austausch sind wirklich gut. Gerade mir als Immobilienmakler ist ein guter Auftritt sehr wichtig. Ich finde, er ist derhub sehr gut gelungen.“

Von der Idee bis zum Endprodukt vergingen rund 1 1/2 Monate.

Mit einem Klick auf das unten anstehende Bild geht’s zum Mehrwertmakler-Portfolioeintrag!

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